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Das große Montessori-Lexikon

 

Hier findest du die wichtigsten Montessori-Fachbegriffe kurz erklärt!

 

AB C D E F G ⋅ H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

U

Absorbierende Geist

Mit dem absorbierenden Geist nehmen Kinder ihre Umwelt in der Qualität war, in welcher wir diese gestalten.
Der unbewusste absorbierende Geist ( 0 bis ca. 15 Monate) ist sich seiner Sinne nicht bewusst und sammelt Eindrücke aus seiner Umwelt. Bis zum dritten Lebensjahr kann das Kind die Sinneseindrücke nicht regulieren und saugt diese wie ein Schwamm auf.

Ab einem Alter von ca. 3 Jahren kann der absorbierende Geist bewusster eingesetzt werden. So führt das “Angreifen” zum “Begreifen”.

U

Altersmischung

Eine Montessori-Einrichtung operiert immer mit dem Prinzip der altersgemischten Gruppe.
Mindestens 3 Jahrgänge sollen eine Montessori-Gruppe bilden.
Die Jahrgangsmischung ermöglicht dem heranwachsenden Kind immer wieder in neue “Rollen” zu schlüpfen.
So befindet sich das Kind einmal in dem Jahrgang, in dem es sich – vor allem auch an den anderen Kindern – orientiert, einmal in dem Jahrgang in dem sich auskennt und viele der Materialien und Abläufe schon verinnerlicht hat und mit dem dritten Jahr beginnt eine andere Form der sozialen Kompetenz, in dem das Kind sein Können und Wissen so einsetzt, dass es Jüngeren Kindern helfen kann.
Diese Stufe des weitergeben von Wissens an andere Kinder zeigt die Stufe des Lernens welches das Kind bis dorthin erreicht hat.

U

Aktuell

Maria Montessoris “Pädagogik vom Kinde aus” ist nun bereits über 100 Jahre alt – und noch immer genauso aktuell wie zu Beginn des reformpädagogischen Zeitalters. Mittlerweile sind ihre Beobachtungen und Erkenntnisse als State of the Art von Lern- und Hirnforschung anerkannt und bestätigt.
Auch ihre grundlegende Philosophie “Erziehung zum Frieden” ist  nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit.

U

Anmut und Höflichkeit

Die Lektionen in Anmut und Höflichkeit werden durch eine Art Theaterstück den Kindern nähergebracht und sind kulturell abhängig. Durch dieses Wissen ist es für das Kind möglich, sich in den unterschiedlichen Situationen frei und angemessen zu benehmen.

U

Arbeit des Kindes

Die Arbeit des Kindes ist die Entwicklungsarbeit die jedes Kind leistet.
Die einzelnen Entwicklungsschritte werden z.B. unter anderem in Hand-Augenkoordination und Hand-Handkoordination gegliedert.

Während der Bearbeitung dieser vielen kleinen Entwicklungsprozesse fühlt das Kind eine tiefe innere Befriedigung und Freude und arbeitet an sich und seiner Entwicklung.

U

Ausbildung

Eine fundierte Montessori-Ausbildung und dessen Studium, nach internationalen Standards, beinhaltet eine intensive Auseinandersetzung mit der Philosophie, Pädagogik und Didaktik Maria Montessoris.
Hierbei muss sich die Lehre ganz spezifisch auf die jeweilige Entwicklungsstufe fokussieren. So können nicht alle Inhalte gemeinsam bzw. gemischt gelehrt werden, denn ein  ganz junges Kind im Alter von 2 Jahren lernt anders als ein 9-jähriges Kind.
Die/der zukünftige Montessori-Pädagog*in wird die Spezialist*in für die jeweilige Altersgruppe.
Zudem müssen alle Entwicklungsmaterialien und Darbietungen der jeweiligen Altersgruppe, die Lehre der Freiarbeitsorganisation, die Vorbereitung des Pädagogen, die Schulung der Beobachtung (ähnlich die eines Therapeuten) und der daraus resultierenden Dokumentation geleert und beherrscht werden, damit der Begriff Montessori nicht nur ein Begrifft bleibt, sondern in der Praxis auch wirklich funktioniert und gelebt werden kann.
Mehr über die fundierte Montessori-Ausbildungen und dessen Ablauf erfährst du über folgenden Link:
die international anerkannte Montessori-Ausbildung

 

B

U

Beobachtung

Die Beobachtung ist eine Schlüsselkompetenz für die Erwachsenen, wenn sie Kinder wirklich gut begleiten wollen.
Mit dem ganzen Wesen dem Kind zugewandt beobachten können, ist eine Kunst, die man lernen und trainieren kann, damit man dem Kind wirklich gerecht wird, in dem, was es benötigt.

U

Blended-Learning

Ist das verschränkte Lernen von Online-und Offline-Lerninhalten und Prozessen an der Montessori-Akademie.
Dies ermöglicht ein Lernen dem individuellen Lerntypus entsprechend und erzielt eine intensivere Auseinandersetzung der Pädagogik und Didaktik.
Darbietungen können vorab und jederzeit aus verschiedenen Blickwinkeln gestream werden und in den Praxiseinheiten selbst geübt und mit Fallbeispielen didaktisch und praxisnah erlebbar gemacht werden.
Die Wichtigkeit der Haptik und der Auseinandersetzung mit allen Materialien in den Präsenzmodulen, können wir somit als erste und einzige Montessori-Ausbildung für das Kinderhausalter in Österreich anbieten.

Um eine Montessori-Ausbildung nach internationalen Standards in einem Zeitraum von 2 Semestern anbieten zu können, ist dies die optimle und beste Lösung allumfassend zu lehren.

Blended-Learning ist allumfassend, aktuell, interaktiv, Lerntypen-entsprechend, vertiefend, intensiv und trotzdem günstiger. Sie bereitet dich optimal auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder in der Praxis vor.

C

U

Casa dei Bambini

Die junge Ärztin Maria Montessori gründete in einem Projekt des sozialen Wohnbaus ihr erstes Kinderhaus im Jahre 1907 in San Lorenzo (Italien).

Es trug den Namen Casa dei Bambini (Haus der Kinder).

D

U

Dachverband

Der bundesweite Dachverband – die Österreichische Montessori-Gesellschaft – hat seine Sitz in und Wien und erstereckt seine Tätigkeiten auf ganz Österreich. Mit einer langen und bedeutenden Geschichte, ist er der national- und international geschätzte Verband für die Verbreitung und Sicherung der Montessori-Pädagogik auf höchstem Niveau – ganz im Sinne Maria Montessoris.

Noch zu lebzeiten Maria Montessoris wurde die Österreichische Montessori-Gesellschaft im Jahre 1928 erstmals gegründet und nach dem zweiten Weltkrieg 1951 erneut.
Im Anschluss an die große Tradtition der Zwischenkriegszeit wurde die ÖMG 1993 von Saskia Haspel und Dr. Harald Eichelberger wiedergegründet und ist nun zentraler Bestandteil der deutschen Montessori-Bewegung.

Ziel ist die Verbreitung und Föderung qualitativ hochwertiger Montessori-Pädagogik auf allen Bildungsebenen.
Die ÖMG fühlt sich der höchsten Montessori-Qualität verpflichtet und ist bestrebt – sowohl in Bereich der Einrichtungen als auch im Bereich der Ausbildung – die internationalen AMI-Standards zu erfüllen. Die Diplomausbildungen der Montessori-Akademie sind durch ihren Umfang und durch die Erfüllung der internationalen Standards – und darüber hinaus – die einzigen Montessori-Ausbildungen, die von der Österreichischen Montessori-Gesellschaft anerkannt sind.

U

Darbietung

Die Darbietung ist eine Erklärung des Gegenstandes und dessen Gebrauch.
Zuvor ist es Vorraussetzung zu wissen wo das Kind in seiner Entwicklung steht um es nicht zu überfordern oder gar zu langweilen.
Hierfür ist eine gute Dokumentation zu führen, anhand welcher man das Kind optimal begleiten kann.
Sprachreduktion, Temporeduktion und Kürze müssen das charakteristische Merkmal einer Darbietung sein.

So wie die Darbietung (“Ich biete dir etwas dar”) gegeben wird, so nehmen sie dir Kinder auf.
Eine Montessori-Pädagog*in sollte nur Darbietungen geben, welche er/sie zu 100% perfekt beherrscht.
Alle Darbietungen und Materialien lernt man in den jeweiligen Diplomausbildungen der Altersgrupep an der Montessori-Akademie.

E

U

Erdkinderplan

Für den jungen Jugendlichen hat Maria Montessori nochmals ein ganz anderes Konzept entworfen, in dem das echte Leben mit seinen vielfältigen Herausforderungen im kleineren, geschützeren Rahmen einer Montessori-Schule ausprobiert werden kann.
Sie nannte ihr Konzept “Erdkinderplan” – eine Schule des realen Lebens.

U

Entwicklungsperioden

Die 4 Entwicklungsperioden mit den jeweiligen sensitiven Phansen haben aufbauenden Charakter.
Einzelne Perioden können nicht einfach übersprungen werden, daher kann die nächste Phase erst dann vollkommen zur Geltung kommen, wenn die Sensitivitäten der vorangegangenen Phase angemessen gefördert wurde.

1 Periode 0 – 6 Jahre
2 Periode 6 – 12 Jahre
3 Periode 12 – 18 Jahre
4 Periode 18 – 24 Jahre

F

U

Fehlerkontrolle

Kinder – wie alle Menschen – machen Fehler.
Beim Kind sind sie Zeichen seines Entwicklungsstandes.
Leben und Lernen lassen sich nur bewerkstelligen, wenn es erlaubt ist, Fehler zu machen.
Die Fehlerkontrolle ist in den Montessori-Materialien jeweils automatisch integriert, so wie ein nicht passender Puzzlestein Ausschluss darüber gibt, dass er wohl an den falschen Ort gesetzt wurde.
Durch diese Art der selbsständigen Fehlerkontrolle fördert das Kind seine eigene Lösungskompetenz und ist unabhänger von der Korrekturen des Erwachsenen.

U

Freie Wahl

Dies ist die Voraussetzung dafür, dass das Kind seine Fähigkeiten entwickeln kann und dabei zur inneren Ruhe und Ordnung gelangt. Nur so kann auch eine wichtige Grundkomponente in der Entwicklung des Kindes enstehen: Die Polarisation der Aufmerksamkeit.

Das Kind kann nach eigenen Belieben entscheiden mit welchem Material es arbeiten möchte. Dabei fühlt es sich bestärkt, denn es lernt seine Fähigkeiten selbst einzuschätzen.
Die Freie Wahl der Arbeit enthebelt nicht die Aufgaben der Leiter*in das Kind immer wieder mit allen Bereichen und Materialien in Kontakt zu bringen.

U

Friedenserziehung

Für Maria Montessori und alle Montessori-Pädagog*innen gibt es nur eine erfolgversprechende und dauerhafte Begründung des Friedens in der Welt: die durch Erziehung.

Diese ist angewiesen auf eine den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen entsprechende menschliche Kulturumgebung, die ihnen der Erwachsene bereiten muss, und nur er bereiten kann. Maria Montessori sieht im ‚Kampf zwischen Erwachsenem und Kind‘ eine unüberwindbare Hürde im Weg zu einer friedvollen Gesellschaft.

Solange Erwachsene der Aufgabe verhaftet sind, Kinder ihrem Willen zu unterwerfen und sie in ihrem Potential, ihrer Intelligenz und ihrer Würde unterschätzen, oder umgekehrt, ihnen zu große, für sie unbewältigbare Freiräume einzuräumen, die sie überfordern, sieht sie den Weg zu einer friedvollen Gesellschaft blockiert.

G

U

Gehen auf der Linie

Das Gehen auf der Linie wird im Kinderhaus vom ersten Tag an angeboten.
Hierbei ist eine Linie in einer langgezogenen Ellipse auf dem Boden gemalt oder geklebt und die Kinder bewegen sich durch verschiede methodische und didaktische Schritte, welche die Pädagog*in dargeboten hat, darauf.
Dies führt zu einer Stärkung des Gleichgewichts in der Bewegung um diese gezielt zu perfektionieren. 
Später werden verschiedene Rhytmen in einer ganze speziellen Reihenfolge gezeigt nach denen sich die Kinder darauf bewegen können. Dies dient außerdem dem Rhythmusgefühl.

H

U

"Hilf mir es selbst zu tun"

Junge Kinder zeigen einen starken Drang nach Selbständigkeit und Unabhängigkeit.
Sie brauchen unsere Unterstützung bei dieser Entwicklung – vor allem in den ersten Lebensjahren. Selbständigkeit schafft Zufriedenheit.
Daher stammt das bekannte Satz “Hilf mir es selbst zu tun”.

U

Humane Tendenzen

Menschliche Tendenzen sind innere Triebkräfte, die den Menschen zu bestimmten Verhaltensweien führen. Sie dienen der Anpassung an die Umwelt und somit dem Überleben. Sie sind aber keine Instinkte.

Maria Montessori spricht von der Inkarnation der jeweiligen Welt, der Gruppe, des Klimas, der Bräuche, der Kultur und der jeweiligen Zeit.

I

U

Isolation der Eigenschaft

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U

Imaginationskraft

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U

Innerer Bauplan

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J

K

U

Kinderhaus

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U

Kleinkindgemeinschaft

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U

Konzentration

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U

Kosmische Erziehung

Die Kosmische Erziehung als Konzept für die 6-12 Jährigen trägt den Begriff des Friedens als Grundlage in sich. Montessori geht es bei der Kosmischen Erziehung um ein „umfassendes Erziehungskonzept, in dem es ihr um die Stellung des Menschen im Kosmos und in der Gesellschaft (…), um das Verständnis des Menschen für die Interdependenzen der Phänomene der Natur und der Kultur sowie um die Verantwortung, die sich aus dieser Einsicht für jedes Individuum ergibt.“ (Ela Eckart, Maria und Mario Montessoris Kosmische Erziehung. Vision und Konkretion. S. 18)

U

Kunst

Für unterschiedlichste Wege des Selbstausdrucks braucht es einen freien Geist.
Wir Menschen haben nich nur einen strukturierten Geist, sondern auch einen kreativen, schöpferischen und schaffenden Geist.
Und dieses kreativ-schöpferisch Schaffende, zeigt sich bei unterschiedlichen Menschen ganz verschieden. Dies bedeutet, dass jede vorbereitete Umgebung – wenn sie wirklich montessoris sein will – ein breitest gefächertes Angebot, nicht nur für die Sprache, die Mathematik und für das Sinnesmaterial, sondern für den ganzen Menschen bereitstellen und anbieten muss.

L

U

Lektion der 3 Zeiten

Die 3-Stufen-Lektion ist ein Lernprozess vom Verstehen bis hin zum Begreifen.
Dieser erfolgt über die Gedankenverbindung von der Assoziation zur Reproduktion und anschließend zur Abstraktion.

U

Leiterin - die neue Lehrerin

Die Leiterin – so wie Maria Montessori sie benannt hat – leitet das Leben und die Seelen der Kinder.
Sie braucht einen tieferen Sinn für die Würde des Kindes, ein Wissen über die geistig-seelischen Gesetzmäßigkeiten und ernsthafte Achtung vor jedem einzelnen.
Ein weiterer wichtigter Aspekt sind die soliden Kenntnisse des psychodidaktischen Materials in allen seinen Teilen.

U

Lob und Tadel

Kinder, die wirklich aus intrisischer Motivation lernen, brauchen diese Art von Bewertung nicht.
Ganz im Gegenteil!
Die Montessori-Pädagogik betrachtet sie als manipulatives Verhalten, das in die Abhängigkeit führt.

M

U

Material

Die Entwicklung der Kinder wird in der Montessori-Pädagogik durch die Materialien unterstützt.
Das Material ist der eigentliche Lehrer, die Pädagog*in zeigt „nur“ den Gebrauch.

U

Mathematischer Geist

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U

Maria Montessori

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U

Mario Montessori

Mario Montessori wurde 1898 geboren und ist der uneheliche Sohn Maria Montessoris und  Giuseppe Montesano. Er wuchs bis zu seinem 15. Lebensjahr bei Pflegeeltern auf.
Maria Montessori besuchte ihn regelmäßig bis sie ihn schließlich 1813 zu sich nahm.
Mario M. führte die Lehren und Praxen seiner Mutter Maria über ihren Tod hinaus und ist Mitbegründer des Erdkinder-Plans.

U

Montessori-Pädagogik

Die Montessori-Pädagogik ist das pädagogische Konzept, das in den meisten Ländern der Erde verbreitet ist.

Montessori-Pädagogik bedeutet, Kinder in ihrer Persönlichkeit zu respektieren, ihnen achtsam zu begegnen und sie auf ihrem Entwicklungsweg liebevoll und hilfsbereit zu begleiten. Die Montessori-Pädagogik geht von den aktuellen persönlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Interessen des einzelnen Kindes aus und stellt so das Kind in den Mittelpunkt. Es wird eine „Vorbereitete Umgebung“ geschaffen, in der sich die Kinder optimal entwickeln und entfalten können.

U

Moralische Entwicklung

Die Moralische Entwicklung ist der Entwicklungsprozess des Erleben, Erlernen, Verinnerlichen und Widerspiegeln gesellschaftlich festgelegter moralischer Formen; die unabhängig und individuell für jede Kultur sein können.

Die Einbildungskraft nimmt sie infolge geistiger Bedürfnisse auf, die Abstraktion synthetisiert und der mathematische Geist ordnet.

N

U

Nido

Das Wort Nido ist ein italienisches Wort und bedeutet im eigentlichen Sinne Nest.
Das Montessori-Nido ist daher eine Montessori-Einrichtung für sehr junge Kinder.
Manche Nidos nennen sich sogar Nidolino, also “Nestchen”.
In welcher Einrichtung das Kind am besten betreut und aufgehoben ist unterscheidet oft, ob ein Kind schon läuft oder noch nicht, da hier auch andere Bedürfnisse und auf eine andere Vorbereitete Umgebung geachtet wird.

U

Normalisation

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O

U

ÖMG - Österreichische Montessori Geselschaft

Der bundesweite Dachverband – die Österreichische Montessori-Gesellschaft – hat seine Sitz in und Wien und erstereckt seine Tätigkeiten auf ganz Österreich. Mit einer langen und bedeutenden Geschichte, ist er der national- und international geschätzte Verband für die Verbreitung und Sicherung der Montessori-Pädagogik auf höchstem Niveau – ganz im Sinne Maria Montessoris.

Noch zu lebzeiten Maria Montessoris wurde die Österreichische Montessori-Gesellschaft im Jahre 1928 erstmals gegründet und nach dem zweiten Weltkrieg 1951 erneut.
Im Anschluss an die große Tradtition der Zwischenkriegszeit wurde die ÖMG 1993 von Saskia Haspel und Dr. Harald Eichelberger wiedergegründet und ist nun zentraler Bestandteil der deutschen Montessori-Bewegung.

Ziel ist die Verbreitung und Föderung qualitativ hochwertiger Montessori-Pädagogik auf allen Bildungsebenen.
Die ÖMG fühlt sich der höchsten Montessori-Qualität verpflichtet und ist bestrebt – sowohl in Bereich der Einrichtungen als auch im Bereich der Ausbildung – die internationalen AMI-Standards zu erfüllen. Die Diplomausbildungen der Montessori-Akademie sind durch ihren Umfang und durch die Erfüllung der internationalen Standards – und darüber hinaus – die einzigen Montessori-Ausbildungen, die von der Österreichischen Montessori-Gesellschaft anerkannt sind.

U

Ordnung

Junge Kinder durchlaufen eine Sensitive Periode für Ordnung, deren Höhepunkt im zweiten Lebensjahr liegt. Kinder brauchen gleichbleibende Ordnungen (räumlich, zeitlich und sozial), damit sie ein Gefühl für Sicherheit aufbauen können.

P

U

Pädagogin

Montessori-Pädagog*in sein bedeutet, täglich die Kinder dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen und ihnen konstant genau die richtigen Lern-Angebote zu geben. Dabei wird beobachtet, welche Stärken ein Mensch schon mitbringt und wo sich noch Entwicklungsbedarf zeigt. Ein Prozess der sich im stetigen Wandel mit der Entwicklung des Kindes mitbewegt und verändert. Diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, ist die höchste Kunst der Pädagogik.

Die Leiterin – so wie Maria Montessori sie benannt hat – leitet das Leben und die Seelen der Kinder.
Sie braucht einen tieferen Sinn für die Würde des Kindes, ein Wissen über die geistig-seelischen Gesetzmäßigkeiten und ernsthafte Achtung vor jedem einzelnen.

U

Persönlichkeit

Es bestehen Naturgesetze die im Unbewussten ihren Ursprung haben und für jeden Menschen individuell sind und den Ausgangspunkt der psychischen Entwicklung bestimmen.

Der Charakter  wird durch Erfahrungen geformt – nicht ausschlaggebend ist ihr Ernst, sondern vielmehr in welchem Lebensabschnitt sie gemacht wurden.

U

Polarisation der Aufmerksamkeit

Maria Montessori hat durch Beobachtungen entdeckt, dass es bei Kindern zu extrem tiefer Konzentration kommt, wenn sie wirklich die Dinge tun, die ihrem innersten Entwicklungsbedürfnis entsprechen. Dies nannte sie dann die Polarisation der Aufmerksamkeit.

Q

R

S

U

Schule

Für das Schulkind, mit seinem riesigen Hunger nach Wissen, braucht es ganz andere Dinge, als in den Jahren davor.
….

U

Sensible Phasen - Sensitive Perioden

In den Sensiblen Phasen besteht eine besondere Empfänglichkeit, eine besondere Bereitschaft, für den Erwerb bestimmter Fähigkeiten.

Während dieser Phasen richtet sich die Aufmerksamkeit des Kindes auf ganz bestimmte Bereiche in seiner Umgebung. So gibt es etwa bestimmte Perioden für den Erwerb der Sprache, den Ordnungssinn oder der Bewegung.
In jeder vorangegangen sensiblen Phase wird das Fundament für die darauffolgende gelegt.

U

Sinne als Fenster zur Welt

Sinne vermitteln uns unsere Wahrnehmung durch eigenen Erfahrungen.
Mittels Hören, Riechen, Tasten, Fühlen und Sehen orientieren wir uns in der Welt.

U

Sinnesmaterial

Das Sinnesmaterial unterstützt das Kind bei der Ordnung der von ihm selbst gemachten Eindrücke und Erfahrungen.
Maria Montessori bezeichnete die Sinnesmaterialien als “Schlüssel zur Welt”.
Die Materialien orientieren sich an bestimmten Klassifizierungen und weisen isolierte Eigenschaften auf, wodurch die zu vermittelten Lerninhalte besser erfasst und begreifbar sind.
Jedes Sinnesmaterial dient der Förderung eines einzelnen Sinnes.

U

Soziale Entwicklung

Kinder erfassen intuitiv Bedürfnisse anderer Kinder. Aufrichtige Liebe, Bewunderung, sowie wirkliche Brüderlichkeit besteht zwischen ihnen.
Durch ihre gesellschaftlichen Erfahrungen, die über Jahre zu jeder Tagesstunde geschehen, prägt sich der Begriff des Respektierens ein.
Die Aktivitäten des täglichen Lebens und Lektionen in Anmut und Höflichkeit ermöglichen die Kunst  – des Umgangs mit dem Menschen –  zu üben, die es braucht um seine sozialen Gefühle darzutun.

U

Stilleübung

Das Spiel der Stille gibt Kindern lustvoll die Möglichkeit sich selber, für einen ganz kurzen Moment – gut zu beherrschen. Diese Erfahrung sättigt, tut gut und wird mit Freude gemacht.
Die Stille bringt Achtsamkeit in den Gruppenalltag und führt zur spielerischen Selbstbeherrschung.
Hierbei gibt es unterschiedliche Spiele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und gehört zur Arbeit im Kinderhaus mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren.

T

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Tadel und Lob

Kinder, die wirklich aus intrisischer Motivation lernen, brauchen diese Art von Bewertung nicht.
Ganz im Gegenteil!
Die Montessori-Pädagogik betrachtet sie als manipulatives Verhalten, das in die Abhängigkeit führt.

U

U

Übungen in Anmut und Höflichkeit

Die Lektionen in Anmut und Höflichkeit werden durch eine Art Theaterstück den Kindern nähergebracht und sind kulturell abhängig. Durch dieses Wissen ist es für das Kind möglich, sich in den unterschiedlichen Situationen frei und angemessen zu benehmen.

U

Übungen und Aktivitäten des täglichen Lebens

Die Aktivitäten des täglichen Lebens sollen vertraute Übungen von zu Hause aufgreifen und den Persönlichkeitsaufbau fördern .
Jede Übung dient der Entwicklung zur Selbstständigkeit, des Selbstbewusstseins und der Handlungsfähigkeit in den Tätigkeiten des Alltags.
Zudem fördern sie die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen.
Sie sind eine Einführung in die Ästhetik und Kultur des Alltags und Hilfe für ein gelingendes Leben.

V

U

Vorbereitete Umgebung

Zur Vorbereiteten Umgebung gehören die Didaktik, der Raum, die Freiarbeit und die/der gut ausgebildete Pädagog*in.

Der Begriff “Vorbereitete Umgebung” bezeichnet die Gestaltung des Lebensraumes, welcher die Klasse und die Umgebung umfasst, um die selbstständige Entfaltung und Aneignung von Fähigkeiten und Wissen zu ermöglichen.

W

U

Wiederholung

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X

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Z

U

Zuhause

Die Grundprinzipien der Montessori-Pädagogik können wunderbar auch auf das Leben mit Kindern zu Hause angewendet werden. 
Jedes Heim kann mit wenigen Mitteln in einen Lebensraum verwandelt werden, der allen Mitgliedern der Familie gerecht wird.

Ideal bieten sich dafür die großartigen Montessori-Zuhause Online-Kurse von montessori-online.com an.
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