Maria Montessori Zitate mit Werk- und Seitenangabe
Maria Montessori wird häufig zitiert – nicht immer präzise oder im ursprünglichen Zusammenhang.
Auf dieser Seite findest du eine deutschsprachige Sammlung ausgewählter Maria Montessori Zitate aus ihren Originalwerken, jeweils mit vollständiger Werk- und Seitenangabe.
Viele Montessori-Zitate werden im Internet verkürzt wiedergegeben oder ohne Quellenangabe verbreitet.
Mir ist es ein Anliegen, die Gedanken Maria Montessoris im Zusammenhang ihrer Werke zugänglich zu machen und sorgfältig zu dokumentieren.
Die hier versammelten Zitate stammen aus verschiedenen Veröffentlichungen, unter anderem aus „Die Entdeckung des Kindes“, „Das Kind in der Familie“, „Kinder sind anders“ und „Von der Kindheit zur Jugend“. Sie geben Einblick in zentrale Themen der Montessori-Pädagogik wie Selbstständigkeit, Freiheit, Beobachtung, Verantwortung des Erwachsenen und Erziehung als Lebenshilfe.
Die Recherche, Auswahl und Zusammenstellung erfolgt durch Birgit Salvenmoser, Dipl. Montessori-Pädagogin
(Montessori-Akademie | ÖMG).
Selbstständigkeit & Unabhängigkeit | Maria Montessori Zitate
„Hilf mir es selbst zu tun.“
– Maria Montessori
Von der Kindheit zur Jugend,
Verlag Herder, 2015, S. 488,
&
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 113
„Die erste Form des erzieherischen Eingreifens sollte darauf gerichtet sein, das Kind auf den Weg der Unabhängigkeit zu führen. Man kann nicht frei sein, wenn man nicht unabhängig ist.“
– Maria Montessori
Die Entdeckung des Kindes,
Verlag Herder, 2010, S. 69
„Will ein Kind etwas ganz alleine tun, so strengt es sich an und ist voller Leben.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 71
„Ihnen zu helfen zu lernen, ohne Hilfe zu geben, zu laufen, Treppen auf- und abzusteigen, umgefallene Gegenstände wieder aufzurichten, sich an- und auszuziehen, zu waschen, zu sprechen, um klar und deutlich ihre Bedürfnisse auszudrücken, sich um die Befriedigung ihrer Wünsche zu bemühen, das ist die Erziehung zur Unabhängigkeit.“
– Maria Montessori
Die Entdeckung des Kindes,
Verlag Herder, 2010, S. 70
„Je genauer eine Übung den Kindern in allen Einzelheiten der Ausführung erklärt wurde, desto mehr hatte es den Anschein, als würde sie zum Ansporn für unermüdliche Wiederholung.“
– Maria Montessori
Kinder sind anders,
Verlag Klett-Cotta, 2009, S. 168
„Mein Unterrichtsmaterial schien dem Schlüssel zum Aufziehen einer Uhr zu gleichen: Man dreht ihn ein paarmal und die Uhr läuft lange Zeit von selber.“
– Maria Montessori
Kinder sind anders,
Verlag Klett-Cotta, 2009, S. 162
„Lasst doch eure drei- oder vierjährigen Kinder in aller Ruhe sich alleine waschen und sich ausziehen, lasst sie ungestört essen!“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 68
Freiheit und Grenzen | Maria Montessori Zitate
„Die neue Erziehung ist eine Revolution ohne Gewalt“
– Maria Montessori
Das kreative Kind,
Verlag Herder, 1972, S. 193
„Dem Kind Freiheit zu gewähren, kann nicht bedeuten, dass wir es sich selbst überlassen oder gar vernachlässigen.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 42
„Die jungen Menschen müssen genug Freiheit haben, auf individuelle Initiative hin handeln zu können. Aber damit das individuelle Handeln frei und gleichzeitig nützlich ist, muss es innerhalb bestimmter Grenzen und Regeln gehalten werden, welche die notwendige Führung geben.“
– Maria Montessori
Von der Kindheit zur Jugend,
Verlag Herder, 2015, S. 494
„Aus alledem wird sich nicht nur Selbstdisziplin ergeben, sondern ein Beweis dafür, dass Selbstdisziplin ein Aspekt der individuellen Freiheit und der Hauptfaktor für Erfolg im Leben ist.“
– Maria Montessori
Von der Kindheit zur Jugend,
Verlag Herder, 2015, S. 494
„Die wahre Güte ist nicht die, welche jede Verirrung erträgt, sondern die, welche nach Mitteln sucht, die Verirrung zu vermeiden.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 71
„Wir müssen also auf den nutzlosen Versuch verzichten, das Kind in einen Zustand der Bewegungslosigkeit zu versetzen. Wir müssen ihm vielmehr helfen, seine Bewegungen „zu ordnen“ und sie zu den Tätigkeiten hinlenken, zu denen seine eigenen Kräfte drängen.“
– Maria Montessori
Praxishandbuch der Montessori-Methode,
Verlag Herder, 2010, S. 32
„Das Ablegen aller unserer alten und verfehlten Vorurteile ist das Fundament der neuen Erziehung.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 38
„Die größte Schwierigkeit, das Kind zu befreien und seine Fähigkeiten ins Licht zu setzen, liegt nicht im Finden einer bestimmten Erziehung, sondern in der Überwindung der „Vorurteile“, die sich der Erwachsene im Hinblick auf das Kind gebildet hat.“
– Maria Montessori
Über die Bildung des Menschen,
Verlag Herder, 1966, S. 67
Beobachtung & Verständnis des Kindes | Maria Montessori Zitate
„Hierin besteht die Kunst des Erziehens, in der Fähigkeit, das Maß an Hilfe ermessen zu können, das zur Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit benötigt wird.“
– Maria Montessori
Die Entdeckung des Kindes,
Verlag Herder, 2010, S. 481
„Hinter jeder überraschenden Antwort eines Kindes verbirgt sich ein Geheimnis und jede kindliche Laune ist Ausdruck einer tief sitzenden Ursache, die nicht bloß als oberflächlicher Zusammenstoß kindlicher Abwehrkräfte mit einer ungeeigneten Umwelt gedeutet werden dar. Hier gibt sich vielmehr ein höherer, wesentlicher Charakterzug des Kindes kund, der um seine Ausdrucksform ringt. Es ist als ob ein Unwetter die Seele des Kindes hindere, aus ihrem verborgenen Zufluchtsort hervorzutreten und sich nach außen zu zeigen.“
– Maria Montessori
Kinder sind anders,
Verlag Klett-Cotta 2009, S. 155
„Die Fragen der Kinder sind immer interessant, wenn man sie nicht als Qual betrachtet, sondern als Ausdruck eines Wissen forschendes Verstandes.“
– Maria Montessori
Das kreative Kind,
Verlag Herder, 1972, S. 159
„Wenn wir darauf achten, nicht in die Aktivitäten und Interessen eines Kindes einzugreifen, solange sie nicht schädlich sind, wir die Natur für die Entwicklung des Kindes sorgen.“
– Maria Montessori
Maria Montessori spricht zu Eltern,
Verlag Herder, 2017, S. 33
„Von wem stammt denn die Offenbarung, dass das erste auszuführende Zeichen eine Gerade sein muss?
Und warum bestehen wir hartnäckig darauf, Kurven durch Ecken vorzubereiten?
Befreien wir uns einen Augenblick von solchen Vorurteilen und gehen wir einen einfacheren Weg.“
– Maria Montessori
Die Entdeckung des Kindes,
Verlag Herder, 2010, S. 226
„Der Verstand des Kindes reicht über die konkreten Grenzen hinaus: Es kann sich viele Dinge vorstellen. Diese Möglichkeit, Dinge zu sehen, die sich nicht vor seinen Augen befinden, offenbart eine höhere Geistesform; der menschliche Verstand wäre sehr beschränkt, würde er sich auf das begrenzen, was er sieht.“
– Maria Montessori
Das kreative Kind,
Verlag Herder, 2007, S. 157
Konzentration, Arbeit & Disziplin | Maria Montessori Zitate
„Solange ein Kind aktiv an dem interessiert ist, was es gerade tut, und diese Tätigkeit niemanden schadet, arbeitet es eindeutig an seiner eigenen Entwicklung.“
– Maria Montessori
Maria Montessori spricht zu Eltern,
Verlag Herder, 2017, S. 33
„Je mehr sich die Konzentrationsfähigkeit entwickelt, desto öfter erfolgte diese ruhige Versenkung in die Arbeit, und umso klarer zeigt sich ein neues Phänomen: die Disziplin des Kindes.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 61
„Auch wir finden Ruhe in einer frei gewählten Arbeit, die unserem Geist Kraft gibt.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 60
„Wenn Kinder eine Arbeit so gesammelt ausgeführt haben, scheinen sie immer ausgeruht und innerlich gestärkt zu sein.
Es ist als ob für die Kräfte, die in der Seele ruhen, ein Weg frei geworden wäre, die besten Seiten ihres Charakters kommen zu Vorschein. Sie erwiesen sich als gegen jedermann freundlich, sie opfern sich auf, anderen zu helfen, sie sind voller Verlangen gut zu sein.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 49
„Das Interesse des Kindes richtet sich auf eine Anstrengung, die seinen großen intellektuellen Fähigkeiten und der Würde seiner Person entspricht.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 116
„Das Kriterium, das wir beachten müssen, um Menschen auf ein Leben voller Aktivität vorzubereiten, ist, sorgsam auf ihre Entwicklung zu achten. Denn in einem Leben, das dem unseren gleicht, ist die Aktivität vervielfacht – und deshalb ist jeder Tag, jede Stunde, jeder Pulsschlag dieses Lebens wertvoll.“
– Maria Montessori
Die Entdeckung des Kindes,
Verlag Herder, 2010, S. 581
Umgebung & vorbereitete Welt | Maria Montessori Zitate
„Wenn wir die Umgebung des Kindes sorgfältig vorbereiten, so ist dies im Übrigen schon eine große Aufgabe, da es sich darum handelt, eine neue Welt zu schaffen: die Welt der Kinder.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 42
„Die Kinder nun machten alsbald eine eindrucksvolle Verwandlung durch, so dass man hätte meinen können, ganz andere Kinder vor sich zu haben, und ihre Seelen gaben sich in Kürze dermaßen strahlend kund, dass gleichsam ihre ganze Umgebung dadurch erhellt wurde.
Welche Umstände bewirken eine so wunderbare Veränderung?“
– Maria Montessori
Kinder sind anders,
Verlag Klett-Cotta, 2009, S. 163
„Wenn wir im Haus für das Kind eine Umgebung schaffen würden, die seiner Größe, seiner Kräfte und psychischen Fähigkeiten entspräche, wenn wir das Kind dort frei leben ließen, dann hätten wir einen großen Schritt hin zur Lösung des Erziehungsproblems ganz allgmein gegeben.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 68
„Das praktische Problem der Erziehung besteht darin, für die Seele des Kindes eine hindernisfreie Umgebung zu schaffen. Dann verschwinden jene Äußerungen der Verteidigung und in den Tiefen der Seele beginnen sich einige Charakterzüge des „neuen Kindes“ zu zeigen.“
– Maria Montessori
Praxishandbuch der Montessori-Methode,
Verlag Herder, 2010, S. 16
„Wenn ein Mensch nicht in einer geeigneten Umgebung lebt, dann kann er nicht alle seine Fähigkeiten normal entwickeln, und er kann nicht auf den Grund seiner eigenen Seele forschen und lernen, sich selbst zu erkennen.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 67
Würde, Liebe & Menschlichkeit | Maria Montessori Zitate
„Die menschliche Würde entspricht dem Gefühl der eigenen Unabhängigkeit.“
– Maria Montessori
Kinder sind anders,
Verlag Klett-Cotta, 2009, S. 298
„Im Kinde ist die Liebe noch frei von Widersprüchen. Es liebt, weil es die Welt in sich aufnimmt, weil die Natur ihm dies gebietet. Und es absorbiert alles, was es aufnimmt, um es dem eigenen Leben, der eigenen Persönlichkeit einzuverleiben.“
– Maria Montessori
Kinder sind anders,
Verlag Klett-Cotta, 2009, S. 147
„Liebe und Zuneigung, die man spürt, sind die stärkste und wirksamste Lebensenergie.“
– Maria Montessori
Die Entdeckung des Kindes, Verlag Herder, 2010, S. 592
„Wollen wir das Kind glücklich und gesund machen, müssen wir ihm geben, wonach es immer wieder verlangt:
Möglichkeit zum Handeln, Erlebnisse, Erfahrung, Wissen.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 171
„Unser höchstes Ziel ist die Verbesserung der Menschheit und diese Verbesserung muss vom Kinde ausgehen.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 166
„Dies ist unsere Mission: einen Lichtstrahl geben und weiter gehen.“
– Maria Montessori
Die Entdeckung des Kindes,
Verlag Herder, 2010, S. 133
„Der Mensch ist wie ein handgemachter Gegenstand: jeder unterscheidet sich vom anderen, jeder hat einen eigenen schöpferischen Geist, der ihn zu einem Kunstwerk der Natur macht.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 21
Bildung, Lernen & Entwicklung | Maria Montessori Zitate
„Daher ist es unser Ziel, das Kind nicht nur zum bloßen Verstehen zu führen, und noch weniger, es zum Auswendiglernen zu zwingen, sondern seine Phantasie anzustoßen, sodass es sich zutiefst begeistert.“
– Maria Montessori
Kosmische Erziehung,
Verlag Herder, 1988, S. 47
„Wieviel unbekannte Energie, die der Menschheit noch zugutekommen kann, steckt doch im Kind!“
– Maria Montessori
Kinder sind anders,
Verlag Klett-Cotta, 2009, S. 287
„Der wesentliche Gedanke, der meiner Pädagogik zugrunde liegt, ist die Ausbildung des Geistes vom Säuglingsalter an mit dem Ziel, selbst zu denken und zu handeln.“
– Maria Montessori
Von der Kindheit zur Jugend,
Verlag Herder, 2015, S. 346
„Ich habe nicht zuerst die Grundsätze aufgestellt und nach ihnen dann meine Erziehungsmethode eingerichtet. Gerade das Gegenteil war der Fall: Nur die unmittelbare Beobachtung der Kinder, deren Freiheit beachtet wurde, hat mir bestimmte Gesetze ihres inneren Lebens offenbart.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 65
„Man muss ganz klar verstehen, dass man sich, um wirklich ein Bürger in der Welt zu werden, nach und nach mit aufeinanderfolgenden Erfahrungen darauf vorbereiten muss. Mit Erfahrung, nicht mit Theorie!“
– Maria Montessori
Von der Kindheit zur Jugend,
Verlag Herder, 2015, S. 455
„Wir wollen keine neuen Prinzipien aufstellen; wir ziehen aus den bestehenden nur andere Folgerungen. Vor allem bedenken wir vor ihrer Anwendung, was Kindern wirklich Not tut und wie wir dem entsprechen können.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 83
„In jedem steckt eine besondere Neigung und eine besondere, vielleicht bescheidene, jedoch immer nützliche Berufung.“
– Maria Montessori
Die Entdeckung des Kindes,
Verlag Herder, 2010, S. 23
„Die Zivilisation, die das kulturelle Klima einer Gesellschaft bestimmt, ist keine statische Wesenheit. Sie wird ständig erweiter und revidiert.
Die darin vorherrschenden Muster verändert und entwickeln sich im Laufe der Zeit und beeinflussen das Verhalten der Menschen.“
– Mario Montessori (Sohn von Maria Montessori)
Erziehung zum Menschen,
Verlag Kindler, 1977, S. 63
„Wir wissen wohl alle, dass das Alter, in dem der Mensch sich entwickelt, das wichtigste im ganzen Leben ist: eine moralische Unterernährung, eine Vergiftung des Geistes in dieser Zeit sind daher ebenso verhängnisvoll für den künftigen Menschen wie eine Unterernährung der Gliedmaßen für die künftige Gesundheit des Körpers.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Kindler, 2011, S. 41
Rolle des Erwachsenen in der Montessori-Pädagogik | Maria Montessori Zitate
„Der Erwachsene muss das Feingefühl erwerben, alle Bedürfnisse des Kindes zu erkennen. Nur so wird er die Hilfe geben können, die es benötigt.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 37
„Die Kinder sind die Lehrmeister ihrer Eltern, denn ihre Gedanken sind rein und ihre Gefühle unglaublich gerecht.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 79
„Wir sollen in uns nicht das auslöschen, was bei der Erziehung helfen kann und muss, wohl aber jene innere Haltung des Erwachsenen überwinden, die uns am Verstehen des Kindes hindert.“
– Maria Montessori
Kinder sind anders,
Verlag Klett-Cotta, 2009, S. 212
„Der erste Schritt, das Problem der Erziehung vollständig zu lösen, darf daher nicht auf das Kind zielen, sondern muss auf den Erwachsenen Erzieher gerichtet sein.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 110
„Oft erstickt der Erwachsene den dem Kinde innewohnenden Tätigkeitstrieb und hindert es zu „leben“.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 81
„Man muss an all das Gute, das im Kind verborgen ist, glauben und sich mit Sorgfalt und Liebe vorbereiten, um sie zu erkennen.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 87
„Deshalb müssen sich die Erwachsenen neu zusammenschließen, diesmal nicht sich selbst, sondern ihren Kindern zuliebe, und die Stimme erheben für das Recht, das vor lauter Blindheit nicht gesehen wird.“
– Maria Montessori
Kinder sind anders,
Verlag Klett-Cotta, 2009, S. 298
„Einem Kind, dem etwas weh tut, zu sagen „Ach, da ist doch gar nichts!“, heißt es verwirren, denn man leugnet seinen Eindruck, während es von uns die Bestätigung dafür haben will.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 95
„Es ist notwendig, dass der erwachsene Mensch versucht, ein Verständnis für die Bedürfnisse des Kindes zu erlangen und seinen eigenen Stolz, der zu sein, welcher das Kind formt, zu zügeln. Es bedarf der Selbsterziehung des eigenen inneren Lebens.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 37
„Das Kind muss so mild wie möglich und ohne jegliche Gewalt behandelt werden, denn oft sind wir uns nicht unserer Härte und Gewalt bewusst.“
– Maria Montessori
Das kreative Kind,
Verlag Herder, 1972, S. 121
„So ist die Lehrerin die Flamme des inneren Lebens in all ihrer Reinheit anvertraut. Wenn diese Flamme nachlässig wird, verlöscht sie und entzündet sich nie wieder.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 52
„Es ist nicht unsere Pflicht, dem Kinde ein leuchtendes Beispiel zu sein, wir werden in seinen Augen immer Fehler haben. Aber es sieht sie oft klarer als wir, und das kann uns helfen, sie zu erkennen und uns zu bessern.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 96
„Es ist nicht unbedingt notwendig, dass wir in den Augen der Kinder vollkommen erscheinen. Es ist aber notwendig, dass wir unsere Fehler erkennen und ihre wahren Bemerkungen geduldig hinnehmen. Wer diesen Grundsatz anerkennt, wird sich gleichsam bei den Kindern entschuldigen, wenn er ungerecht gewesen ist.“
– Maria Montessori
Das Kind in der Familie,
Verlag Herder, 2011, S. 96
„Ich habe immer geglaubt, dass der Erzieher den Menschen kennen muss, das Leben, die Bedürfnisse des Lebens, um jedes Zusammenspiel an Fakten zu lenken, dass wir „Erziehung“ nennen, mit dem Ziel, das Leben zu unterstützen.“
– Maria Montessori
Von der Kindheit zur Jugend,
Verlag Herder, 2015, S. 527
„Die Liebe, das Verständnis, das Streben nach dem Wohl der Menschheit, müssen die Richtschnur für unser erzieherisches Handeln sein, mit dem Ziel, das Leben zu unterstützen. Folglich ist Erziehung Lebenshilfe.“
– Maria Montessori
Von der Kindheit zur Jugend,
Verlag Herder, 2015, S. 528




