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Liebevolle Begleitung und positive Disziplin für dein Kind

In der traditionellen Erziehung werden Strafen meist als Mittel zur Disziplinierung von Kindern eingesetzt. Bei uns in der Montessori-Pädagogik hingegen liegt der Fokus darauf, eine liebevolle und unterstützende Umgebung zu schaffen, in der Kinder all ihre Potenziale entfalten können.
Heute möchten wir einen Blick auf das Thema Strafen werfen und dir hier die alternativen Ansätze zur Disziplin vorstellen, die ganz im Sinne von Maria Montessoris pädagogischen Prinzipien stehen.

Die Montessori-Pädagogik betrachtet jedes Kind als einzigartiges Individuum, das sein eigenes Tempo und seine eigenen Bedürfnisse hat. Die Rolle des Erwachsenen besteht darin, das Kind liebevoll zu begleiten, es in seiner Entwicklung zu unterstützen und einen festen Rahmen mit klaren Grenzen zu bieten. Dieser Rahmen schafft Sicherheit und gibt dem Kind Orientierung, ohne dabei auf strafende Maßnahmen zurückzugreifen.

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Montessori-Power: Disziplinierung mal anders!

1. Verständnis statt Strafe:

In der Montessori-Pädagogik legen wir besonderen Wert auf Verständnis und Empathie. Wir versuchen, das kindliche Verhalten zu verstehen, indem wir seine Bedürfnisse, Gefühle und Motivationen analysieren. Anstatt zu strafen, suchen wir nach Lösungen, um sein konstruktives Verhalten zu fördern. Indem wir nämlich dem Ursprung des Verhaltens auf den Grund gehen, können wir gezielte Unterstützung anbieten und dem Kind helfen, alternative Wege zu finden, um mit schwierigen Situationen umzugehen.

2. Konsequenzen als Lernmöglichkeiten:

Konsequenzen betrachten wir als natürliche Folgen des Handelns. Statt strafender Konsequenzen ermutigen wir, aus seinen Erfahrungen zu lernen und ein Verständnis für Ursache und Wirkung zu entwickeln. Dies fördert natürlich die Selbstreflexion und hilft , Verantwortung für sein eigenes Verhalten zu übernehmen. Gleichzeitig stehen wir als Erwachsene bereit, um bei der Bewältigung von Herausforderungen zur Seite zu stehen und das Kind auf seinem Entwicklungsweg zu begleiten.

3. Förderung der Selbstregulation:

Ein weiterer zentraler Punkt der Montessori-Pädagogik ist die Entwicklung der Selbstregulation. Indem die Kinder in einer vorbereiteten Umgebung frei agieren können, lernen sie, ihre eigenen Handlungen zu kontrollieren und Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen. Wir unterstützen die Kinder dabei, ihre Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren und helfen ihnen, Strategien zu entwickeln, um mit Herausforderungen umzugehen. Durch diese Förderung der Selbstregulation entwickelen sie eine innere Disziplin, die auf Selbstmotivation und Selbstverantwortung basiert auf die man ein lebenlang zurückgreifen kann.

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4. Kommunikation, Konfliktlösung und Halt bieten:

Auch legen wir großen Wert auf die Vermittlung von Kommunikationsfähigkeiten und Konfliktlösungsstrategien. Kinder die in einer Montessori-Umgebung aufwachsen, lernen gezielt, ihre Gefühle auszudrücken und zu reflektieren. Wir schenken ihnen Gehör, um ihre Perspektive zu teilen und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Gleichzeitig verstehen wir die Rolle des Erwachsenen als liebevollen Begleiter, der immer einen festen Rahmen und Halt bietet. Im Notfall können und müssen wir als Erwachsene selbstverständlich auch ein klares “Stopp” aussprechen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dies ist unsere Aufgabe! Dies hat nichts mit Strafen zu tun, sondern dient dem Schutz der Kinder und der Wahrung einer liebevollen Lernumgebung und den Grenzen aller.

Die Montessori-Pädagogik bietet also wirklich alternative Ansätze zur Disziplinierung von Kindern, die auf Liebe, Verständnis und unterstützenden Maßnahmen basieren. Und es funktioniert wirklich!
Indem wir kindliche Bedürfnisse lernen zu respektieren, ihnen Selbstregulation ermöglichen und Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten vermitteln, schaffen wir eine liebevolle und förderliche Umgebung, in der unser wichtigstes Gut – unsere Kinder –  ihr volles Potenzial entfalten können.

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Wir wünschen dir eine bereichernde Montessori-Reise voller Liebe, Unterstützung und persönlicher Entfaltung!

© Birgit Salvenmoser, Mai 2023